Beginner-Workshops

Beginner-Workshops

HINWEIS:

Momentan bieten wir aufgrund der Corona-Beschränkungen leider keine Beginner-Workshops an. Grund dafür ist, dass wir keinen Partnerwechsel machen können. Der Partnerwechsel ist ein wichtiger Bestandteil des Lindy Hop, daher möchten wir euch die Grundlagen des Tanzes nur dann vermitteln, wenn es möglich ist, von Anfang an mit verschiedenen Partner*innen zu tanzen.
(In den höheren Leveln haben die Teilnehmer*innen bereits Vorkenntnisse und kennen schon den Unterricht und den Social Dance mit Partnerwechsel. Daher machen wir hier eine Ausnahme und bieten unsere Kurse Beginner-Intermediate, Intermediate+ und Advanced derzeit ohne Partnerwechsel an.)

Workshops für angehende Lindyhopper*innen

Du hast noch nie Lindy Hop getanzt oder willst deine Kenntnisse auffrischen? Dann kannst du bei uns einen Beginner-Workshop besuchen und die Grundlagen des Lindy Hop und des Lindy-Charleston erlernen. Unsere Beginner-Workshops finden am Wochenende als Intensivkurs statt. Die Kurse bieten wir abwechselnd mit unseren Freunden Verena und Hannes von Swing Break an.

Sobald du den Beginner-Workshop besucht hast, kannst du in unserem regelmäßigen Beginner-Intermediate-Kurs tanzen (jeden Mittwoch von 19.15 bis 20.15 Uhr) oder an den Wochenend-Workshops von Swing Times oder Swing Break teilnehmen.

Dauer:

6 Stunden (ca. 5 Unterrichtsstunden + Pausen)

Preis:

75 € pro Person (ermäßigt: 60 €)

Vorkenntnisse:

Keine

Tanzpartner*in:

Tanzpartner*in: Für Lindy-Hop-Kurse kann man sich auch ohne Tanzpartner*in anmelden. Wir achten auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Leadern („führende“ Tanzposition) und Followern („folgende“ Tanzposition).

Schuhe:

Beim Lindy Hop empfehlen sich für beide Tanzrollen (Leader und Follower) bequeme Schuhe ohne Absätze. Viele Lindyhopper tragen einfach Sneaker, aber Tanzschuhe mit Ledersohle sind auch geeignet.

Klamotten:

Mit Lindy Hop verbindet man häufig hochgeschnitte Hosen und Vintage-Kleider im Stil der 30er- und 40er-Jahre. Diese heute elegant wirkenden Klamotten waren aber häufig nichts anderes als die normale Straßenkleidung der damaligen Tänzer*innen. Heute soll es nicht anders sein: Wer Lindy Hop tanzt, kommt zum Unterricht oder zu den Partys in den Klamotten, in denen man sich am wohlsten fühlt. Von Hosenträgern bis Jogginghose ist in der Lindy-Szene alles „erlaubt“. 

Anmeldung:

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Was ist überhaupt Lindy Hop?

Lindy Hop ist der ursprüngliche Swingtanz, der Ende der 20er-Jahre des 20. Jahrhunderts von afroamerikanischen Tänzer*innen in den Ballsälen New Yorks u. a. aus dem Gesellschaftstanz Charleston entwickelt wurde. Die beim Paartanz traditionelle geschlossene Tanzhaltung wurde aufgebrochen, was viel Raum für Improvisation und die Entwicklung von Schrittvariationen erlaubte. Lindy Hop war somit aus tänzerischer Sicht eine Revolution: In der offenen Tanzhaltung konnten sowohl Leader als auch Follower ihrer Kreativität freien Lauf lassen und gleichberechtigt zum Tanz beitragen. Zusammen mit der Verbreitung der Swingmusik in den 30er- und 40er-Jahren entwickelte sich der extrem populäre Lindy Hop zum „wahren nationalen Volkstanz“ der USA (Life Magazine, 23. August 1943).

Ab dem Zweiten Weltkrieg entwickelten sich aus dem Lindy Hop andere Tänze wie Boogie Woogie, Jive und Rock’n’Roll. Diese lösten den Muttertanz ab und verdrängten ihn für mehrere Jahrzehnte aus den Ballsälen. Erst in den 80er-Jahren kam es in mehreren Ländern parallel zum sog. Revival des Lindy Hop. Seitdem befindet sich der Tanz in einem stetigen Wachstumsprozess.

Swingtanz-Szenen gibt es heute in unzähligen Ländern auf allen Kontinenten. Auch wenn Lindy-Hop-Communitys im Vergleich zu anderen beliebten Paartänzen wie Salsa oder Tango noch relativ klein sind, führt das fortwährende Interesse an der faszinierenden Zeit der swing era dazu, dass sich immer mehr Menschen für diesen dynamischen Tanz begeistern und auf diese Weise zu seiner Etablierung beitragen.

Social Dance

Mit dem Begriff „Social Dance“ werdet ihr euch vom ersten Tag an vertraut machen. Wer Lindy Hop lernt, will vor allem Eines: auf Partys und Konzerten mit möglichst vielen Partner*innen tanzen. Lindy Hop zeichnet sich also dadurch aus, dass man nicht den ganzen Abend mit einem/einer festen Partner*in tanzt, sondern dass sich alle gegenseitig zum Tanzen auffordern können.