Beginner-Workshops

Beginner-Workshops

Workshops für angehende Lindyhopper*innen

Du hast noch nie Lindy Hop getanzt oder willst deine Kenntnisse auffrischen? Dann kannst du bei uns einen Beginner-Workshop besuchen und die Grundlagen des Lindy Hop und des Lindy-Charleston erlernen. Unsere Beginner-Workshops finden am Wochenende als Intensivkurs statt.

Sobald du den Beginner-Workshop besucht hast, kannst du in unserem regelmäßigen Beginner-Intermediate-Kurs tanzen (jeden Mittwoch und Donnerstag von 19.15 bis 20.15 Uhr.

Datum:

17./18. Februar 2024
Jeweils von 10.30 bis 13.30 Uhr

mit Katrin und Jesús von
Swing Times

Ort: Swinging Sisters

Venloer Str. 725, 50827 Köln

Datum:

23./24. März 2024
Jeweils von 10.30 bis 13.30 Uhr

mit Verena und Hannes von
Swing Break

Ort: Swinging Sisters

Venloer Str. 725, 50827 Köln

Datum:

27./28. April 2024
Jeweils von 10.30 bis 13.30 Uhr

mit Katrin und Jesús von
Swing Times

Ort: Swinging Sisters

Venloer Str. 725, 50827 Köln

Das kostet es:

93 € pro Person (ermäßigt: 75 €)

Das bekommst du:

  • 5 Stunden Unterricht (Gesamtdauer inkl. Pausen: 6 Stunden)
  • Umfassende Infos (Geschichte und Hintergründe des Lindy Hop, Videos usw.)
  • Recap-Video mit den Unterrichtsinhalten
  • Gutschein für 1 Stunde in unserem wöchentlichen Unterricht (Wert: ca. 12 €)
  • Leckere kostenlose Snacks (Müsliriegel, Obst, Bonbons …)
  • Umfangreiche Info-E-Mail mit Links, Videos, Tanzmöglichkeiten in und um Köln u.v.m.

Vorkenntnisse:

Keine

Tanzpartner*in:

Tanzpartner*in: Für Lindy-Hop-Kurse kann man sich auch ohne Tanzpartner*in anmelden. Wir achten auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Leadern und Followern (Beschreibung siehe unten).

Partnerwechsel:

Bitte beachtet, dass im Unterricht Partnerwechsel stattfindet. Der Partnerwechsel ist ein grundlegendes Element des Lindy Hop und es ist wichtig, dass ihr den Tanz von Anfang an so lernt.

Schuhe:

Beim Lindy Hop empfehlen sich für beide Tanzrollen (Leader und Follower) bequeme Schuhe ohne Absätze. Viele Lindyhopper tragen einfach Sneaker, aber Tanzschuhe mit Ledersohle sind auch geeignet. Bitte für den Unterricht keine Straßenschuhe tragen!

Klamotten:

Mit Lindy Hop verbindet man häufig hochgeschnitte Hosen und Vintage-Kleider im Stil der 30er- und 40er-Jahre. Diese heute elegant wirkenden Klamotten waren aber häufig nichts anderes als die normale Straßenkleidung der damaligen Tänzer*innen. Heute soll es nicht anders sein: Wer Lindy Hop tanzt, kommt zum Unterricht oder zu den Partys in den Klamotten, in denen man sich am wohlsten fühlt. Von Hosenträgern bis Jogginghose ist in der Lindy-Szene alles „erlaubt“. 

Was ist überhaupt Lindy Hop?

Lindy Hop ist der ursprüngliche Swingtanz, der Ende der 20er-Jahre des 20. Jahrhunderts von afroamerikanischen Tänzer*innen in den Ballsälen New Yorks u. a. aus dem Gesellschaftstanz Charleston entwickelt wurde. Die beim Paartanz traditionelle geschlossene Tanzhaltung wurde aufgebrochen, was viel Raum für Improvisation und die Entwicklung von Schrittvariationen erlaubte. Lindy Hop war somit aus tänzerischer Sicht eine Revolution: In der offenen Tanzhaltung konnten sowohl Leader als auch Follower ihrer Kreativität freien Lauf lassen und gleichberechtigt zum Tanz beitragen. Zusammen mit der Verbreitung der Swingmusik in den 30er- und 40er-Jahren entwickelte sich der extrem populäre Lindy Hop zum „wahren nationalen Volkstanz“ der USA (Life Magazine, 23. August 1943).

Ab dem Zweiten Weltkrieg entwickelten sich aus dem Lindy Hop andere Tänze wie Boogie Woogie, Jive und Rock’n’Roll. Diese lösten den Muttertanz ab und verdrängten ihn für mehrere Jahrzehnte aus den Ballsälen, wobei Lindy Hop jedoch nie ausstarb! Der Tanz war zwar weniger populär, wurde aber – wenn auch in kleinerem Umfang – stets weitergetanzt, auch auf professioneller Ebene. Seit den 80er-Jahren wurde Lindy Hop in verschiedenen Ländern wieder populärer. Seitdem befindet sich der Tanz weltweit in einem stetigen Wachstumsprozess.

Swingtanz-Szenen gibt es heute in unzähligen Ländern auf allen Kontinenten. Auch wenn Lindy-Hop-Communitys im Vergleich zu anderen beliebten Paartänzen wie Salsa oder Tango noch relativ klein sind, führt das fortwährende Interesse an der faszinierenden Zeit der swing era dazu, dass sich immer mehr Menschen für diesen dynamischen Tanz begeistern und auf diese Weise zu seiner Etablierung beitragen.

Lead und Follow

Die Person in der Leader-Rolle initiiert die Moves, die Person in der Follower-Rolle reagiert darauf und tanzt diese aktiv. Wichtig ist hierbei, dass es keine Hierarchie in den Rollen gibt: Beide sind zu gleichen Teilen verantwortlich dafür, dass der Tanz funktioniert, und gestalten ihn gemeinsam und gleichberechtigt. Die Rollen sind nicht geschlechterspezifisch – entscheide dich einfach für die Rolle, die dir am ehesten zusagt. Wenn du diese Entscheidung getroffen hast, bleibst du während des Beginner-Workshops und auch in unserem Beginner-Intermediate-Kurs erst einmal bei deiner Rolle, damit das Verhältnis zwischen Ledern und Followern ausgeglichen ist. Möchtest du nach einer Weile auch die andere Rolle lernen (was wir sehr empfehlen!), wende dich einfach an uns.

Social Dance

Mit dem Begriff „Social Dance“ werdet ihr euch vom ersten Tag an vertraut machen. Wer Lindy Hop lernt, will vor allem Eines: auf Partys und Konzerten mit möglichst vielen Partner*innen tanzen. Lindy Hop zeichnet sich also dadurch aus, dass man nicht den ganzen Abend mit einem/einer festen Partner*in tanzt, sondern dass sich alle gegenseitig zum Tanzen auffordern können. Einen Kalender mit Social Dances in und um Köln findest du hier.